Attenzione! Abilita i javascript nel tuo browser per una completa visualizzazione del sito
Morire per Trento
22-03-2015 - 31-05-2018

SOLDATI ITALIANI ED AUSTRO-UNGARICI SUL FRONTE TRENTINO DELLA PRIMA GUERRA MONDIALE
ITALIENISCHE UND ÖSTERREICHISCH-UNGARISCHE SOLDATEN AN DER TIROLER FRONT IM ERSTEN WELTKRIEG

Italienisches historisches Kriegsmuseum
Burg von Rovereto
22. März 2015 – 30. September 2017

Sterben für Trient. Italienische und österreichisch-ungarische Soldaten an der trentiner Front im Ersten Weltkrieg" bleibt wegen Arbeiten am Gebäude bis zum 28. Februar 2017 geschlossen. Wir bitten vielmals um Entschuldigung

Die Ausstellung illustriert die wichtigsten Ereignisse an der Tiroler Front, die sich dort zwischen 1915 und 1918 abgespielt haben. Anhand von Auszügen aus Briefen, Tagebüchern und Memoiren wird darzustellen versucht, welchen dramatischen Erfahrungen die österreichisch-ungarischen und die italienischen Soldaten ausgesetzt waren.
Die Fragmente des Frontalltags, der immer wieder in den Berichten auftaucht, werden von Bildern und Gegenständen begleitet, die aus den Sammlungen des Kriegsmuseums und aus einigen anderen der zum Netzwerk „Rete Trentino Grande Guerra“ gehörenden Museen stammen.
Alle Texte der Ausstellung (sowohl die historischen Beschreibungen als auch die Auszüge) sind zweisprachig gehalten, Deutsch und Italienisch.

Im ersten Teil der Ausstellung wird auf die Erinnerungskultur des Großen Krieges eingegangen, die sich in Italien und in Österreich im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts entwickelt hat sowie auf die umfangreichen Werke, die von vielen Einrichtungen (Institutionen, Museen, Vereine) geschaffen wurden, um die materiellen Zeugnisse des Konfliktes zu bewahren.

Als nächstes wird darzustellen versucht auf welche Weise sich Italien und das österreichisch-ungarische Kaiserreich mit den Kriegseintritt konfrontiert sahen – die politischen Parolen und die Propaganda -, behandelt werden aber auch der Aufbau der Streitkräfte und die wichtigsten Ereignisse an der Tiroler Front zwischen dem Stilfserjoch und der Marmolata.

Mit Hilfe von Auszügen aus Briefen, Tagebüchern und Memoiren, die von zehn italienischen und zehn österreichisch-ungarischen Soldaten stammen, wird im dritten Teil der Ausstellung gezeigt, wie auf beiden Seiten entlang dieser Front gekämpft wurde. Von unterschiedlichen Gründen getragen, sah man sich mit den gleichen Gefahren konfrontiert und hatte mit ähnlichen Schwierigkeiten in den militärischen Hierarchien zu kämpfen. Auch die identischen traumatischen Erfahrungen des Mordens und die stets präsente Todesgefahr gehörten zum gemeinsamen Erfahrungsschatz des Krieges.

Der zur Verfügung stehende Ausstellungsplatz erlaubt es nicht, alle Aspekte des Ersten Weltkrieges zu beleuchten. Der Besucher wird aber durchaus in die Lage versetzt, sich eine eigene, ausgewogene Meinung bilden zu können und neben den politischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten des Krieges auch etwas über die persönlichen Erfahrungen der Soldaten, ihre Gedanken und ihre Gefühle zu erfahren, die von beiden Seiten für Trient in den Tod geschickt wurden.

Die Ausstellung folgt keiner nationalen Sichtweise der Ereignisse und die Besucher – Italiener, Österreicher, Deutsche – finden eine ihren Herkunftsländern durchaus ausgewogene Darstellung vor.
Die hundert Jahre, die seit dem Ersten Weltkrieg vergangen sind, erlauben es diesen Konflikt, der das Leben von Millionen von Männern und Frauen gezeichnet hat, ohne Animosität und ohne Nationalismen zu betrachten, und diesen Krieg als tragischen Abschnitt unserer Geschichte anzusehen, den man durch die Schaffung eines vereinten Europas zu überwinden wusste.

Die Ausstellung wurde mit Hilfe eines Beitrages des Kulturreferats der Autonomen Provinz Trient realisiert und ist Teil des offiziellen Programms der Gedenkveranstaltungen zum Zentenar des Ersten Weltkrieges, der unter Leitung des Ausschusses mit Aufgabenbereich Jubiläen von nationalem Interesse der Präsidentschaft des Ministerrates steht.

Info
Museo Storico Italiano della Guerra
Rovereto TN
info@museodellaguerra.it
+39 0464 438100