Das Werk Someda im italienischen auch als Forte Moena bezeichnet gehört zur Sperre Moena. Die Front im Nordosten des Trentino war diejenige, die am wenigsten befestigt war: im Kriegsfall mit Italien sahen Pläne des österreichischen Generalstabs vor, den Kessel von Primiero aufzugeben und sich auf die Linie Rolle-Cavallazza-Colbricon zurückzuziehen.
Das Werk Al Buso sollte dabei einen Vormarsch in Richtung Bellamonte und Predazzo verhindern und Werk Dossaccio einen eventuellen Einbruch vom Passo di Valles unterbinden. Weiter nördlich wurde zur Kontrolle der vom San Pellegrinopass ins Fassatal führenden Straße das Werk Someda errichtet, während auf dem Gebiet der heutigen Provinz Belluno die Straßensperre Ruaz und das Werk La Corte erbaut wurden.
Auf 1276 m Höhe gelegen, besaß Werk Someda zwei Stockwerke. Zwischen 1897 und 1900 aus Granit-Blocksteinen erbaut, war das Verdeck aus Beton errichtet worden. Geschützt wurde das Werk durch einen 12 Meter breiten Drahtverhau und durch Minenfelder. Es besaß sieben Scheinwerfer für die nächtliche Ausleuchtung, wobei vier davon einziehbar waren. Die Sperre war telefonisch mit dem Werk Dossaccio verbunden.
Als Armierung waren vorgesehen zwei 12 cm Kanonen M 96 auf Drehlafette in gepanzerten Stellungen, vier Maschinengewehre M 93 und 12 Gewehrlafetten sowie zwei 15 cm Haubitzen M99 in drehbaren Panzerkuppeln.
Die Werksbesatzung umfasste 4 Offiziere und 146 Mannschaften. 1915 wurde die Anlage als veraltet eingestuft und die Bewaffnung in Feldstellungen am Passo San Pellegrino in Stellung gebracht.
Anfahrt & Zugang
Von Moena geht es in den Ortsteil Someda. Vom oberen Bereich des Ortes folgt man einer asphaltierten Straße bis zum Wanderweg Nr. 680. Bei einem am Weg liegenden Holzkruzifix quert man eine Wiese und erreicht in Kürze das Werk.
Come raggiungerlo:
Da Moena ci si porta nella frazione di Someda. Dalla parte alta del villaggio si prosegue su strada asfaltata fino al sentiero n. 680. Giunti ad un crocefisso ligneo, si taglia la pianeggiante costa verde e in breve si raggiunge il forte.






