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Forte Pozzacchio visto dall'alto

ACHTUNG: Im vergangenen Herbst hat ein Sturmtief erhebliche Schäden in den Tälern und Wäldern des Trentino verursacht:  auf zahlreichen Wegen sind die Sturmschäden noch immer nicht oder nur zum Teil beseitigt. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich vor der geplanten Wanderung mit dem örtlichen Fremdenverkehrsverein oder der lokalen Sektion des Trentiner Bergsteigervereins SAT in Verbindung zu setzen, und Informationen über die Beschaffenheit des Weges einzuholen.
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Ausgangspunkt: Pozzacchio
Endpunkt: Pozzacchio
Höhenunterschied: 50 m
Gehzeit: 2 Stunden
Schwierigkeit: leicht
Beste Jahreszeit: Frühjahr bis Herbst

Das Werk Valmorbia (von den Italienern als Forte Pozzacchio bezeichnet) war eines der wichtigsten Sperrwerke, das von der österreichisch-ungarischen Armee errichtet wurde. Diese nicht vollendete „Kriegsmaschine“ wurde durch Artilleriebeschuss stark beschädigt. Nach Ende des Krieges wurden die Eisenteile und andere noch verwertbare Bauteile von den Einwohnern von Pozzacchio und Valmorbia abgetragen und für den Wiederaufbau der zerstörten Ortschaften verwendet. Das Werk wurde auch zum Besuchsziel ehemaliger Kriegsteilnehmer. Noch heute findet unter der Obhut des Kulturvereins „Il Forte“ jedes Jahr im Juli eine Gedenkveranstaltung für die Gefallenen statt.
Nach einer umfangreichen Restaurierung ist die Anlage seit 2014 wieder für Besucher geöffnet.

TOURBESCHREIBUNG
Die Besichtigung erfordert einen halben Tag. Die Exkursion beginnt am Parkplatz, der sich in der Nähe des Ortsausganges von Pozzacchio befindet. Von hier biegt man auf die ehemaligen Werksstraße ab, die zwischen 1912 und 1913 erbaut wurde. Nach ungefähr einer halben Stunde erreicht man die Stelle, an der sich einst die Kasernen des Werkes befanden, von denen heute die Ruinen zu sehen sind. Mehrsprachige Hinweistafeln illustrieren die Geschichte des Sperrwerkes und gehen ebenso auf die wichtigsten Kriegsereignisse, aber auch auf die Restaurierungsarbeiten ein.
Werk Valmorbia, das vollständig unterirdisch in die Felsen gegraben wurde, stellt die modernste Festung dar, die von der k.u.k. Armee geplant worden war. Von seiner Lage aus konnte das Vallarsa-Tal effizient unter Kontrolle gehalten und ein eventueller italienischer Vorstoß in Richtung Rovereto unterbunden werden.
Die Anlage war auf zwei Ebenen ausgelegt. Im Inneren befanden sich Lagerräume für Verpflegung und Munition, Werkstätten, Räumlichkeiten für die Stromversorgung und eine Telefonzentrale. In Kavernen angelegt waren auch die Unterkünfte für mehr als 200 Mannschaften und für 7 Offiziere. Diese waren mit Holzbaracken ausgeschalt, die heute in Form von orangefarbenen Metallstrukturen angedeutet sind. Vom Hauptstollen zweigen verschiedene Verbindungsstollen zu den Geschütz- und MG-Stellungen sowie zu Scheinwerferständen ab, die dazu verwendet wurden, das umliegende Gelände taghell zu erleuchten. Das Werk sollte mit zwei von den Skoda-Stahlwerken in Prag hergestellten Haubitzen armiert werden, die in drehbaren Panzerkuppeln untergebracht werden sollten. Zudem sah man für die Armierung 6 weitere Kanonen, 10 Maschinengewehre und 8 Schweinwerfer vor. Über einen senkrechten Brunnen hatte man Zugang auf die obere Ebene der Anlage, wo der Batterieblock mit den Panzerkuppeln geplant gewesen war.
Die italienische Armee besetzte das Werk bereits im Juni 1915. Im Mai 1916 konnten die Österreicher die Anlage zurückerobern. Wenige Wochen darauf, versuchten die Italiener sie nochmals vergeblich zu besetzen.

Per le escursioni in Vallagarina sono disponibili alcuni utili strumenti.
La guida “I luoghi della Grande Guerra in Vallagarina” viene distribuita gratuitamente presso il Museo Storico Italiano della Guerra di Rovereto e all'info point dell’Azienda per il turismo Rovereto e Vallagarina (scarica qui la versione pdf).

 

La mappa escursionistica “Vallagarina. I luoghi della Prima guerra mondiale” è una carta topografica realizzata da 4Land in vendita presso il bookshop del Museo della Guerra di Rovereto e l'Info Point dell'Apt di Rovereto al costo di 4 euro.
E' disponibile una versione digitale gratuita della mappa per dispositivi mobili. Per ottenerla è suffciente scaricare gratuitamente l’applicazione Pdf Maps e poi cliccare qui.

 

LITERATURHINWEISE
Deutschsprachige Literatur
Erwin Anton Grestenberger: k.u.k. Befestigungsanlagen in Tirol und Kärnten 1860-1918, Wien, 2000 ,
Hans-Dieter Hübner: Unterwegs auf historischen Spuren. Wanderungen und Exkursionen zu den Schwerpunkten der österreichisch-ungarischen Südtiroloffensive 1916. Band 1 Rund um den Pasubio, Norderstedt, 2010.
Wilhelm Nußstein: Militärgeschichtlicher Reiseführer Dolomiten. Österreichische Festungen in Oberitalien. Von den Sieben Gemeinden bis zur Flitscher Klause, Hamburg, 1997.

 
 

Info tecniche

Partenza:  Pozzacchio

Arrivo:  Pozzacchio

Tempo di percorrenza:  2 ore

Dislivello:  50 m

Difficoltà:  facile

Stagionalità:  primavera, estate, autunno

Forte Pozzacchio
Forte Pozzacchio
Forte Pozzacchio