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Croce di vetta sul Monte Calisio sullo sfondo il “Marzola” e il gruppo della “Vigolana”

ACHTUNG: Im vergangenen Herbst hat ein Sturmtief erhebliche Schäden in den Tälern und Wäldern des Trentino verursacht:  auf zahlreichen Wegen sind die Sturmschäden noch immer nicht oder nur zum Teil beseitigt. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich vor der geplanten Wanderung mit dem örtlichen Fremdenverkehrsverein oder der lokalen Sektion des Trentiner Bergsteigervereins SAT in Verbindung zu setzen, und Informationen über die Beschaffenheit des Weges einzuholen.
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Bereich: Trient
Ausgangspunkt: Pinara (Martignano)
Endpunkt: Pinara (Martignano)
Gehzeit: 4 Stunden
Höhenunterschied: 706 m
Schwierigkeit: Wanderung, für die Besichtigung der Kavernen (können auch ausgelassen werden) ist eine Taschenlampe und Helm nötig
Beste Jahreszeit: ganzjährig

Als Bestandteil des Festungsgürtels der Stadt Trient birgt der Monte Calisio, nach der Definition des Historikers Jeschkeit, den größten Festungskomplex Trients und den modernsten entlang der ganzen österreichisch-ungarischen Front. Es kam hier nie zu Kampfhandlungen, aber im Laufe von etwas mehr als einem Jahr errichtete die k.u.k. Armee zwischen August 1915 und November 1916 eine im Berg gelegene Festung. In nur vier Monaten wurden 10.000 Tonnen Fels mit einfachen Mitteln und mit kontrollierten Sprengungen abgetragen, um die Statik des Berges nicht zu gefährden. Heute kann man auf dem Monte Calisio Stollen, Kavernen, Bettungen aus Beton für Fliegerabwehrstellungen, für Scheinwerferstände, Batteriestellungen und Beobachtungsstände sehen.

TOURBESCHREIBUNG
Der Zugang zum Calisio erfolgt entweder über Civezzano oder Martignano und von dort jeweils weiter in Richtung Montevacchino bis zur Lokalität Pinara, wo man parken kann.
Der Weg 401 zum Monte Calisio beginnt rechts der Straße und steigt steil mit zahlreichen Serpentinen durch Kiefernwald bergan.
Nachdem man bei der Lokalität Prademala auf 460 m Höhe angelangt ist, geht man am Abzweig zum „Sentiero delle Milizie“ vorbei – dieser Weg ist wegen Erdrutschgefahr geschlossen – und erreicht nach circa 50 Minuten den bequemen Saumweg „Strada della Flora“. Bald darauf gelangt man zur sog. Wegkreuzung “Quattro Strade”. Der weitere Aufstieg ist nun weniger steil und mit Hilfe weit ausholender Kehren erreicht man inmitten von Buchen gelegen die unterhalb des Gipfels (1040 m) gelegene Lokalität Stoi.
Hier beginnt der Hauptstollen, der bis zum Gipfel führt (Taschenlampe und Helm notwendig). Man kann aber auch dem Weg bergauf folgen, der an einer circa 5 Meter langen steilen und felsigen Passage mit Stahlseilen gesichert ist.
Von der Lokalität Stoi erreicht man in ungefähr 20 Minuten auch die Ruinen des ehemaligen Werkes Casara.
Für den Rückweg empfiehlt sich als Alternative den Weg 402 in Richtung Carbonaia-Cognola einzuschlagen. Nachdem man in Carbonaia angelangt ist, folgt man dem Saumweg zum ehemaligen Rifugio „Quattro Strade“ und der gleichnamigen Lokalität. Von hier geht es auf der „Strada della Flora“ weiter, der man bis zu deren Ende folgt. Den beim Aufstieg benutzten Abzweig des Weges 401 ignoriert man. Man landet am Ende auf der nach Montevaccino führende Landstraße, ungefähr 1,5 Kilometer nördlich des Parkplatzes.

LITERATURHINWEISE
Deutschsprachige Literatur
- Volker Jeschkeit, Die Festung Trient. Bestandsaufnahme der feldmäßigen Befestigungen. 1915 Die Verteidigungssektion Nr. IV, Trient 2007.

Italienischsprache Literatur
- AAVV, Il Monte Calisio: ieri oggi domani, S.A.T. sezione di Cognola, Ed. Arca, Trento 1992