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Monte Stivo_resti di postazioni di artiglieria_MGR

ACHTUNG: Im vergangenen Herbst hat ein Sturmtief erhebliche Schäden in den Tälern und Wäldern des Trentino verursacht:  auf zahlreichen Wegen sind die Sturmschäden noch immer nicht oder nur zum Teil beseitigt. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich vor der geplanten Wanderung mit dem örtlichen Fremdenverkehrsverein oder der lokalen Sektion des Trentiner Bergsteigervereins SAT in Verbindung zu setzen, und Informationen über die Beschaffenheit des Weges einzuholen.
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Bereich: Valle di Ledro und Alto Garda
Ausgangspunkt: Malga Campo, 1303 m
Endpunkt: Malga Campo 1303 m, höchster Punkt Monte Stivo, 2058 m
Höhenunterschied: 755 m
Schwierigkeit: Wanderung
Beste Jahreszeit: Juni bis Oktober
Einkehrmöglichkeit: Rifugio Prospero Marchetti, Tel. 0464 520664

Auch wenn der Monte Stivo nicht zur vordersten Frontlinie gehörte, ist er doch ein sehr lohnenswertes Ziel, da man von ihm eine beneidenswerte Aussicht genießt, die vom Gardasee bis zur Ortler-Cevedale Gruppe reicht. Gleichzeitig sind hier aber auch Kriegsbauten und Spuren von Baracken, Schützengräben, Kavernen und die Reste einer Seilbahnstation zu sehen, die von Arco kommend über 4 Kilometer lang war und zum Monte Creino gleich in doppelter Ausführung weiterführte. Auch Laufgräben sind erhalten geblieben, die zu den Artilleriestellungen führten. Auf dem Stivo befand sich auch eine Funkstation.
Alle diese Kriegsspuren verdienen das Interesse des Besuchers und können während der Exkursion aus der Nähe besichtigt werden.

TOURBESCHREIBUNG
Man stellt das Auto bei der Malga Campo ab, die man auf der Straße erreicht, die vom Weiler Luch heraufkommt. Luch liegt 2 Kilometer östlich der Ortschaft Drena im Valle di Cavedine.
Auf Weg 623 geht es durch lichten Wald bis zum Sattel der Cima Bassa auf 1684 m. Hier biegt man auf den Weg Nr. 617 ab, der sich am Kamm entlang zieht und dann aufteilt. Man gelangt auf beiden Wegen zum Rifugio Marchetti. Der Weg 617B führt direkt auf den Gipfel, der 617 verläuft auf der alten sog. „Strada dei Serbi –Serbenstraße“ durch Latschenfelder und an Trockenmauern entlang und nachdem man fast auf dem Gipfel angelangt ist, erkennt man Reste von Baracken und Schützengräben. Etwas oberhalb des Rifugio befinden sich die Ruinen der Bergstation der ehemaligen großen Materialseilbahn, die von Vignole bei Arco bis hier herauf führte.
Für den Rückweg folgt man dem Weg 608 in Richtung Malga Stivo, bis man auf ca. 1.700 m auf den Abzweig des Weges Nr. 666B trifft, den man in Richtung Vallestrè einschlägt. Der Weg schneidet die Bergflanke und das weitläufige Val Mola bis man an der Lichtung „Mandrie Alte“ anlangt und der Weg merklich an Höhe verliert. Er mündet schließlich bei der Örtlichkeit „Scaletta“ in die Straße Malga Campo-Vallestrè. Auf dieser geht man zum Ausgangspunkt der Tour zurück.

LITERATURHINWEISE
Italienischsprachige Literatur
- Mauro Zattera, Donato Riccadonna, Sentieri di confine: l’Alto Garda e Ledro nella Prima guerra mondiale, Associazione Riccardo Pinter 2008
- Giovanni Fioroni, La Valle di Gresta e la Valle del Cameras nella prima guerra mondiale 1915-1918, Museo Storico Italiano della Guerra, Rovereto 1988
- Dante Ongari (a cura di), Felix Hecht, Diario di guerra dal Cadria e dallo Stivo, Editrice Rendena

 

 
 

Monte Stivo_il rifugio Prospero Marchetti,sullo sfondo il lago di Garda_MGR