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Ingresso galleria osservatorio sotto la cima di monte Lefre

ACHTUNG: Im vergangenen Herbst hat ein Sturmtief erhebliche Schäden in den Tälern und Wäldern des Trentino verursacht:  auf zahlreichen Wegen sind die Sturmschäden noch immer nicht oder nur zum Teil beseitigt. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich vor der geplanten Wanderung mit dem örtlichen Fremdenverkehrsverein oder der lokalen Sektion des Trentiner Bergsteigervereins SAT in Verbindung zu setzen, und Informationen über die Beschaffenheit des Weges einzuholen.
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Ausgangspunkt: Straße zum Monte Lefre (1250 m)
Endpunkt: Monte Lefre (1305 m)
Gehzeit: 1 Stunde und 45 Minuten
Höhenunterschied: 55 m
Schwierigkeit: leicht
Beste Jahreszeit: Frühjahr bis Herbst

Der Monte Lefre, ein imposanter Felssporn, der sich zum Fluss Brenta hin verlängert, spielte während des Kriege eine fundamentale Rolle. Er wurde zunächst als Beobachtungsstand genutzt. Nach der österreichischen Frühjahrsoffensive wurde er dann von der italienischen Armee in einen wichtigen Stützpunkt der vordersten Frontlinie verwandelt.

TOURBESCHREIBUNG
Von der Ortschaft Pradellano, an der Landstraße zwischen Strigno und Tesino gelegen, führt eine Straße bis zum Gipfel des Monte Lefre und seinem gleichnamigen Rifugio. Auf dieser Straße fährt man bis zur letzten Spitzkehre bergauf, bei der man parken kann. Ein Schild „Forti e trincee guerra 14-18“ verweist auf die Kriegsbauten. Diesem folgt man auf einer bergab in den Wald führenden Forststraße und erreicht nach wenigen Minuten einen Platz, an dem deutlich die Spuren von ehemaligen Kriegsbauten zu erkennen sind. Man kann sich die Gegend durchaus näher ansehen, muss dabei aber aufpassen sich nicht zu sehr den senkrecht in das Valsugana abstürzenden Felswänden zu nähern. Es gibt hier mehrere Stolleneingänge, die man aber besser nicht weiter betritt. Ohne weiteres sind dagegen die Inschriften zu betrachten, die man bei diesen Eingängen findet.
Wenn man weitergeht erreicht man einen größere freie Fläche, diese lässt man rechts liegen und steigt links auf, dabei sich immer auf der Forststraße haltend, die zwar nicht gekennzeichnet ist, aber mehr als eindeutig auszumachen ist. Auf diese Weise kommt man wieder in Sichtweite der asphaltierten Straße nur wenige Meter vom Parkplatz entfernt. Ein Schild weist auf den Beginn eines Kriegspfades hin. Diesem folgt man bergauf bis zum Rifugio, um das man herumgeht und in der Richtung weitergeht, die auf der Hinweistafel „La montagna racconta“ angegeben ist.

Der Weiterweg führt wieder in den Wald zurück. Neben der Straße fallen wieder die Resten von Kriegsbauten ins Auge. Mauern, Schützengräben und selbst die Straße auf der man geht erinnern an den einstmaligen Aufenthalt der Soldaten in dieser Gegend. Aufgrund seiner besonderen Formation lagen die zur Verteidigung bestimmten Bauten auf dem Monte Lefre unmittelbar neben solchen, die für den Alltag der Soldaten bestimmt waren.
Nach ca. 10 Minuten Gehzeit gelangt man zum Eingang des Beobachtungsstandes. Über dem Eingang erinnert eine Steintafel an die Kompagnie Pioniere, die mit dem Bau der Anlage beauftragt war. Eine Holztafel schildert zudem die geschichtlichen Abläufe dieses Postens. Der Stollen ist breit und sicher, mit einer Taschenlampe ausgerüstet kann man ihn ohne weiteres besichtigen. Die vier Öffnungen bieten interessante Ausblicke auf das darunterliegende Tal. Von hier aus planten und koordinierten die italienischen Stäbe ihre militärischen Aktionen im Abschnitt des Valsugana-Tals .
Nach der Besichtigung geht es weiter. Die Straße geht in einen Weg über und führt in wenigen Minuten zu einem Aussichtspunkt. Von dort genießt man ein wunderschönes Panorama auf das Tal und die umliegenden Berge, von der Hochfläche von Asiago über den Lagorai bis zur Rava-Gruppe. Wenn man den Steinstufen folgt, gelangt man zu einem weiteren Aussichtspunkt, an dem sich eine Tafel mit den Namen der umliegenden Berge sowie zwei zur Rast einladende Bänke befinden. Beide Aussichtspunkte sind mit Eisengittern abgesichert und können ohne Gefahr betreten werden. Hinter den Bänken erkennt man in der Vegetation die zementierte Bettung einer Flugabwehrstellung.
Es geht nun auf der gegenüberliegenden Seite bergab, dabei kommt man an Metallgittern vorbei, die sich an der Stelle befinden, an dem sich ein Ausgang von einem der nicht begehbaren Seitenstollen des Beobachtungsstandes befindet. Man quert den anschließenden Picknickbereich und kehrt auf den beim Hinweg genutzten Weg zurück. Am Rifugio angelangt schreitet man auf der asphaltierten Straße weiter, auf der man entweder bergab geht und nach wenigen Minuten das Auto erreicht oder man macht einen kurzen Umweg und folgt den Hinweisen zur einer kleinen Kapelle, die 2003 im Gedenken an die Gefallenen beider Weltkriege eingeweiht wurde.

 

 
 

Iscrizioni sulla galleria del gruppo elettrogeno di monte Lefre
Monte Lefre dal Sasso Gambarile