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postazione per fucilieri

ACHTUNG: Im vergangenen Herbst hat ein Sturmtief erhebliche Schäden in den Tälern und Wäldern des Trentino verursacht:  auf zahlreichen Wegen sind die Sturmschäden noch immer nicht oder nur zum Teil beseitigt. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich vor der geplanten Wanderung mit dem örtlichen Fremdenverkehrsverein oder der lokalen Sektion des Trentiner Bergsteigervereins SAT in Verbindung zu setzen, und Informationen über die Beschaffenheit des Weges einzuholen.
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Ausgangspunkt: Fango, wenige Kilometer vom Passo San Pellegrino entfernt
Endpunkt: Fango
Gehzeit: 30 Minuten
Höhenunterschied: 20 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Beste Jahreszeit: Sommer und Herbst

Der Bau der Schützengräben der Fangostellung wurden von den österreichischen Stäben angeordnet, um eine zweite starke Linie, als sog. letzte Widerstandslinie zu bilden, die von dort in Richtung der Bergkämme weiterzog und sich bis zu den Vorposten an der Costabella und der Cima Bocche erstreckte.
Der Geschichtsverein „Sul fronte dei Ricordi – An der Front der Erinnerung“, der seit den 90’er Jahren freiwillig die Kriegsbauten im Gemeindegebiet von Moena restauriert hat, hat sich auch um die Restaurierung der Schützengräben um Fango herum bemüht.

TOURBESCHREIBUNG
Fango liegt auf 1643 m Höhe, einige Kilometer vom Passo San Pellegrino entfernt. Neben der von Moena kommenden Straße gibt es mehrere Parkmöglichkeiten.
Direkt neben der Straße sind auf einer Informationstafel die Verläufe der Schützengräben illustriert und die wichtigsten restaurierten und wieder sichtbaren Stellungen angegeben. Das „Grabensystem A“ liegt auf dem San Pellegrino-Pass und der Cima Bocche-Kette zugewandten Seite (d.h. auf der rechten Seite, wenn man von Moena kommt). Das „Grabensystem B“ liegt dagegen auf der gegenüberliegenden Seite, die in Richtung Monzoi-Kette ansteigt.
Der Besuch der Schützengräben und der Kriegsbauten bietet Gelegenheit für eine schöne nicht sehr lange und für jedermann geeignete Wanderung inmitten der Natur. Es wird nachfolgend der Besuch des Grabensystems B (ca. 1 Stunde) beschrieben. Es langen nur wenige Schritte, um im Wald bereits auf bedeutende Zeugnisse zu stoßen. Mit Hilfe eines kurzen Rundganges lassen sich die Schützengräben, die Fundamente von Baracken, eine Infanteriestellung mit Schutzschildern aus Metall und Schießscharten und ein im Untergrund angelegter beschußsicherer Unterstand, der mit Stahlbeton verstärkt wurde besichtigen. Auf einem großen Felsblock ist auch eine Inschrift aus dem Jahre 1915 zu sehen.
Die kurze Exkursion setzt man in Richtung der an vorderster Front gelegenen österreichischen Schützengräben fort und die mit einer Gehzeit von 35 Minuten ausgeschildert sind. Der SAT-Wegweiser 616B weist in Richtung der „Monzoni-Höhenweges Bruno Federspiel” bergauf. Man hält sich allerdings rechts und folgt einem immer deutlich erkennbaren Weg, der mit blauen auf Bäumen angebrachten Markierungen (Waldweg) ausgewiesen ist.
Die Gräben der vordersten Frontlinie lagen ca. einen Kilometer von Fango entfernt in östlicher Richtung. Der Großteil davon ist heute nicht mehr zu erkennen, da sie bereits in den 20’er Jahren eingeebnet wurden, als man diese Gegend wieder als Wiesenfläche für die Heuernte zu nutzen begann. Zu sehen ist heute aber auch ein sehr interessanter in den Felsen gebohrter Stollen, der mit einer Taschenlampe ausgerüstet begangen werden kann sowie eine ausgebaute Maschinengewehrstellung.
Der Rückweg nach Fango erfolgt über Almwiesen mit ihren verstreut liegenden Berghütten. Die Fangostellung war nie direkt in die Kampfhandlungen verwickelt. Sie besaß aber eine große Bedeutung, da sie eventuelle italienische Pläne für größer angelegte Durchbruchsversuche gar nicht erst aufkommen ließ.

LITERATURHINWEISE
Italienischsprachige Literatur
Associazione Storica “Sul Fronte dei Ricordi”, Frammenti di storia: la Grande Guerra tra Moena, Passo San Pellegrino e Falcade, Area Grafica,Cavalese 2008

 

 
 

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