ACHTUNG: Im vergangenen Herbst hat ein Sturmtief erhebliche Schäden in den Tälern und Wäldern des Trentino verursacht: auf zahlreichen Wegen sind die Sturmschäden noch immer nicht oder nur zum Teil beseitigt. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich vor der geplanten Wanderung mit dem örtlichen Fremdenverkehrsverein oder der lokalen Sektion des Trentiner Bergsteigervereins SAT in Verbindung zu setzen, und Informationen über die Beschaffenheit des Weges einzuholen.
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Bereich: Vallagarina
Ausgangspunkt: Santa Barbara, 1167 m
Endpunkt: Santa Barbara 1167 m, höchste Erhebung Monte Creino, 1280 m
Höhenunterschied: 113 m
Schwierigkeit: Wanderung
Beste Jahreszeit: Frühjahr bis Herbst
Einkehrmöglichkeit: Hotel Genzianella, Passo Santa Barbara, Tel. 0464 802631
Auf diesem nur einige Stunden dauernden Rundweg inmitten der Natur, kommt man an Schützengräben, an in den Fels getriebenen Stollen und an Stellungen entlang, die von der österreichisch-ungarischen Armee bereits ab 1914 errichtet wurden. Einige davon sind sehr gut erhalten geblieben.
Der Monte Creino gehörte zu einem relativ ruhigen Frontabschnitt und die dort stationierten Soldaten betrachten ihren Aufenthalt in diesem Abschnitt als eine Art Ruhepause. Dennoch spielte der Creino eine wichtige Rolle als Beobachtungspunkt und als logistischer Umschlagplatz. So endete hier die von Vignole bei Arco kommende Materialseilbahn, mit der auch der Monte Stivo versorgt wurde.
TOURBESCHREIBUNG
Um auf den Monte Creino zu gelangen, fährt man das Valle di Gresta auf der Landstraße hinauf, die zwischen Rovereto und Riva del Garda von der Staatsstraße abzweigt. In Ronzo Chienis biegt man dann links in Richtung Santa Barbara ab. In Santa Barbara befand sich während des Ersten Weltkrieges ein großes Barackenlager, welches mit Strom und Trinkwasser versorgt wurde. Davon zeugt heute noch eine Kapelle in Form einer Granate, die im Dezember 1915 vom Unterjäger Alois Pichler aus Brixen zu Ehren der Heiligen Barbara, der Schutzpatronin der Artilleristen, errichtet wurde. Man parkt hier in der Nähe und geht einige Schritte wieder zurück in Richtung Ronzo Chienis, bevor man rechts auf die asphaltierte Straße abbiegt. Es geht an für die Gegend charakteristischen Gemüsefeldern vorbei und nach ca. 45 Minuten erreicht man den Gipfel des Monte Creino (1280 m).
In Gipfelnähe sind die Reste eines Schützengrabens zu sehen, der anlässlich von Dreharbeiten für einen Film über den Ersten Weltkrieg im Jahre 2005 realisiert wurde. Diesen lässt man hinter sich, ebenso das Gipfelkreuz und folgt einem Weg, der in südlicher Kammrichtung verläuft. Dabei kommt man an einer Reihe von ehemaligen Kriegsbauten entlang. Insbesondere erwähnenswert ein Beobachtungsposten, von dem man eine wunderschöne Aussicht genießt. Felix Hecht ein junger Oberleutnant der Kaiserjäger beschreibt in seinem berühmten Tagebuch die Aussicht vom Monte Stivo: „Die Aussicht von hier oben ist wunderschön; am Horizont sieht man die Berge des Rosengartens, den Pasubio, den Baldo, den Nota, den Carè Alto, der Presanella, der Brenta und den Ortler…“.
Eine in den Fels gehauene Treppe führt in die unteren Bereich des Beobachtungsstandes. Von den extra angelegten Felsöffnungen aus, konnten die österreichisch-ungarischen Soldaten die italienischen Stellungen auf dem Altissimo kontrollieren. Vom Beobachtungsstand geht ein Schützengraben ab, der mit Hilfe von Trockenmauern angelegt wurde und bestens erhalten ist, nachdem er in den vergangen Jahren von Freiwilligen und von der Autonomen Provinz Trient restauriert wurde. Entlang des Rundweges trifft man immer wieder auf Kavernen, die als Unterstände für die Soldaten oder als Lager dienten.
Die Besichtigungsrundgang endet an einer Forststraße. Man hält sich links bergauf und ist nach ca. 20 Minuten wieder am Parkplatz bei Santa Barbara.
Per le escursioni in Vallagarina sono disponibili alcuni utili strumenti.
La guida “I luoghi della Grande Guerra in Vallagarina” viene distribuita gratuitamente presso il Museo Storico Italiano della Guerra di Rovereto e all'info point dell’Azienda per il turismo Rovereto e Vallagarina (scarica qui la versione pdf).
La mappa escursionistica “Vallagarina. I luoghi della Prima guerra mondiale” è una carta topografica realizzata da 4Land in vendita presso il bookshop del Museo della Guerra di Rovereto e l'Info Point dell'Apt di Rovereto al costo di 4 euro.
E' disponibile una versione digitale gratuita della mappa per dispositivi mobili. Per ottenerla è suffciente scaricare gratuitamente l’applicazione Pdf Maps e poi cliccare qui.

LITERATURHINWEISE
Deutschsprachige Literatur
Alessio Less, Per ricordare S. Barbara… Zur Erinnerung an die Zeit am Creino. 1915-1916, Mori, 1997
Oswald Mederle: Auf den Spuren der Tiroler Front. Wanderungen zu den Kriegsschauplätzen 1915 - 1918, Bozen, 2013.
Italienischsprachige Literatur
G. Fioroni, La valle di Gresta e la Valle del Cameras nella Prima guerra mondiale 1914-1918, Museo Storico Italiano della Guerra, Rovereto 1988
A. Less, Per ricordare S. Barbara… Zur Erinnerung an die Zeit am Creino. 1915-1916, La Grafica, Mori, 1997






