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Monte Fae_MGR

ACHTUNG: Im vergangenen Herbst hat ein Sturmtief erhebliche Schäden in den Tälern und Wäldern des Trentino verursacht:  auf zahlreichen Wegen sind die Sturmschäden noch immer nicht oder nur zum Teil beseitigt. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich vor der geplanten Wanderung mit dem örtlichen Fremdenverkehrsverein oder der lokalen Sektion des Trentiner Bergsteigervereins SAT in Verbindung zu setzen, und Informationen über die Beschaffenheit des Weges einzuholen.
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Bereich: Vallagarina
Ausgangspunkt: Nomesino, 776 m
Endpunkt: Nomesino, 776 m, höchste Erhebung Monte Faè, 950 m
Gehzeit: 1 Stunde
Höhenunterschied: 174 m
Schwierigkeit: Wanderung
Beste Jahreszeit: Frühjahr bis Herbst
Einkehrmöglichkeit: Vereinsheim des Kulturvereins Castel Frassen, Nomesino

Der Besuch des Monte Faè ist hilfreich beim Verständniss der damals hier ins Spiel gebrachten Kräfteverhältnisse und der in diesem Frontabschnitt errichteten Verteidigungsstellungen. Zu sehen sind auf dem Faè Artilleriestellungen, in den Fels getriebene Schützengräben sowie Spuren eines weitreichenden Grabensystems, das mit Drahthindernissen und Maschinengewehrstellungen geschützt war.
Während des Krieges war das Valle di Gresta, das zwischen dem Lagarinatal und dem Gardasee liegt, in zwei Abschnitte aufgeteilt: der westliche mit dem Monte Stivo und dem Monte Creino stand unter dem Abschnittskommando Riva del Garda, der östliche unter dem von Rovereto. In diesem letzten Abschnitt stieg die Verteidigungslinie von Rovereto zum Monte Faè auf und führte von dort weiter zum Nagià Grom, um dann langsam bis zum Passo San Giovanni an Höhe zu verlieren. In diesem Verteidigungsbereich bildete der Monte Faè einen Eckpfeiler und war zugleich ein Verbindungsstück.
Auf der Bergkuppe verlief ein ausbetonierter in den Fels getriebener Schützengraben, während sich ungefähr hundert Meter darunter eine weitere Linie von Schützengräben anschloss. Der Monte Faè und der Nagia Grom waren durch Gräben miteinander verbunden.
Hinter der vordersten Stellungen befanden sich Unterkünfte, Depots, Kommando- und Versorgungsbaracken sowie Geschützstellungen für zwei Kanonen vom Kaliber 9 cm sowie weitere vom Kaliber 10,5 cm. MG-Stellungen sicherten die Bergflanke nach Lenzima ab.

TOURBESCHREIBUNG
Um zum Monte Faè zu gelangen, biegt man von der Staatsstraße die Rovereto mit Riva del Garda verbindet bei Loppio auf die Landstraße ins Valle di Gresta ab. Im Ort Valle San Felice folgt man den Wegweisern in Richtung Manzano und Nomesino. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum Sattel und zum Monte Faè.
Beide sind über die Straße zu erreichen, die von Manzano zum Sattel des Faè führt und heute wie damals die Verbindung zu diesem Areal darstellt. Die Reste der Kriegsbauten können heute auch dank der vom Verein Castel Frassem aus Nomesino und dank der Autonomen Provinz Trient getätigten Arbeiten wieder besichtigt werden.

Per le escursioni in Vallagarina sono disponibili alcuni utili strumenti.
La guida “I luoghi della Grande Guerra in Vallagarina” viene distribuita gratuitamente presso il Museo Storico Italiano della Guerra di Rovereto e all'info point dell’Azienda per il turismo Rovereto e Vallagarina (scarica qui la versione pdf).

 

La mappa escursionistica “Vallagarina. I luoghi della Prima guerra mondiale” è una carta topografica realizzata da 4Land in vendita presso il bookshop del Museo della Guerra di Rovereto e l'Info Point dell'Apt di Rovereto al costo di 4 euro.
E' disponibile una versione digitale gratuita della mappa per dispositivi mobili. Per ottenerla è suffciente scaricare gratuitamente l’applicazione Pdf Maps e poi cliccare qui.

LITERATURHINWEISE
Italienischsprachige Literatur
G. Fioroni, La valle di Gresta e la Valle del Cameras nella Prima guerra mondiale 1914-1918, Museo Storico Italiano della Guerra, Rovereto 1988

 

 

 
 

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