ACHTUNG: Im vergangenen Herbst hat ein Sturmtief erhebliche Schäden in den Tälern und Wäldern des Trentino verursacht: auf zahlreichen Wegen sind die Sturmschäden noch immer nicht oder nur zum Teil beseitigt. Wir empfehlen Ihnen deshalb, sich vor der geplanten Wanderung mit dem örtlichen Fremdenverkehrsverein oder der lokalen Sektion des Trentiner Bergsteigervereins SAT in Verbindung zu setzen, und Informationen über die Beschaffenheit des Weges einzuholen.
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MONTE VIGNOLA – CORNO DELLA PAURA
Bereich: Vallagarina
Ausgangspunkt: Polsa di Brentonico, 1240 m
Endpunkt: Polsa di Brentonico, 1240 m, höchste Punkte Monte Vignola, 1607 m, Corno della Paura, 1532 m
Gehzeit: 3 1/2 Stunden
Höhenunterschied: 367 m
Schwierigkeit: Wanderung
Beste Jahreszeit: Frühjahr-Herbst
Diese Rundwanderung verläuft durch eine aus botanischer Sicht sehr interessante Gegend, bei der man auch auf interessante Kriegsbauten stößt. Man findet in diesem Bereich Spuren eines Phänomens, das charakteristisch ist für den gesamten Frontverlauf im Lagarinatal: Reste von Verteidigungsstellungen, die von den Österreichern geplant, aber aufgrund der vorsichtshalber erfolgten Rückverlegung der Front bei Kriegsbeginn noch nicht fertiggestellt worden waren.
So sollte auf dem Monte Vignola ein Werk errichtet werden, das zum vom Baldo bis zum Pasubio geplanten Sperrriegel des Lagarintals gehören sollte. Die Pläne dazu konnten von der Doppelmonarchie allerdings nicht mehr umgesetzt werden und im Jahre 1915 wurde die Widerstandslinien zurückverlegt und damit der schnelle Vorstoß der Italiener in diese freigegebenen Gebiete ermöglicht.
Wenn man auf dem Gipfel dieses Berges angelangt ist, versteht man, warum der Geniestab der k.u.k. Armee ihn als Standort eines Sperrwerkes ausersehen hatte. Der Blick reicht hier vom Pasubio zu den Kleinen Dolomiten der Carega Gruppe, von den Lessinischen Voralpen bis zum Gardasee, Adamello, Presanella und der Brentagruppe. Es ist aber vor allem bemerkenswert, wie man vom Vignola den ganzen Verlauf des Lagarinatals und der Etsch von Nord nach Süd einsehen konnte.
TOURBESCHREIBUNG
Man fährt von der aus Mori kommenden Straße nach Polsa di Brentonico und parkt auf der Höhe des Campingplatzes in Polsa. Die Wanderung beginnt auf der von Militärs errichteten Schotterstraße neben dem Campingplatz, auf der man bald in angenehmer Steigung die Malga Vignola erreicht. Man erkennt sofort das große Auffangbecken für das Regenwasser, welches perfekt erhalten ist und von den k.u.k. Truppen erbaut wurde. In der Nähe liegen auch die Ruinen der Kasernen, die nach dem Krieg von den Einwohnern der Umgebung beim Wideraufbau ihrer Häuser abgetragen wurden.
Weiter oben trifft man auf das von der Alpini Gruppe „Cima Vignola“ errichtete Denkmal. Links haltend geht es in Richtung Gipfel. Auf halbem Anstieg bemerkt man den Eingang einer Kaverne, die von Soldaten in den Fels gehauen wurde. Bei einer eventuellen Besichtigung ist Vorsicht geboten und eine Taschenlampe nötig.
Auf dem Gipfel befinden sich einige runde Stellungsreste aus Zement für Flugabwehrgeschütze, die von italienischen Truppen nach 1915 erbaut wurden. Wenn man auf der das Denkmal liegenden Höhe zurückgekehrt ist, folgt man der Straße weiter in Richtung Passo San Valentino. Dabei gelangt man auf einem eindrucksvollen Wegverlauf, der fast senkrecht zum Etschtal abfällt und mit Drahtseilen als Wegbegrenzung gesichert ist zum Corno della Paura führt.
Es folgen zwei suggestive Tunnels, die von italienischen Genietruppen in den Fels geschlagen wurden. Auf dem Weiterweg erkennt man deutlich den Aushub dieser Arbeiten sowie die Fundamente einer Materialseilbahn, die vom Tal aus hier herauf führte. Zu sehen sind auch die Ruinen italienischer Baracken und Artilleriestellungen. Den Corno della Paura erreicht man auf einem kurzen Zugangsweg. Um zum Ausgangspunkt zurückzukehren geht man weiter, bis man an einen Gedenkstein der 1. Italienischen Armee gelangt. Hier hält man sich rechts und nachdem man vorher an der Malga Pravecchiodi Sopra und an der Baita Praveci vorbeigekommen ist, erreicht man nach ungefähr 2,5 Kilometern wieder den Parkplatz.
Per le escursioni in Vallagarina sono disponibili alcuni utili strumenti.
La guida “I luoghi della Grande Guerra in Vallagarina” viene distribuita gratuitamente presso il Museo Storico Italiano della Guerra di Rovereto e all'info point dell’Azienda per il turismo Rovereto e Vallagarina (scarica qui la versione pdf).
La mappa escursionistica “Vallagarina. I luoghi della Prima guerra mondiale” è una carta topografica realizzata da 4Land in vendita presso il bookshop del Museo della Guerra di Rovereto e l'Info Point dell'Apt di Rovereto al costo di 4 euro.
E' disponibile una versione digitale gratuita della mappa per dispositivi mobili. Per ottenerla è suffciente scaricare gratuitamente l’applicazione Pdf Maps e poi cliccare qui.







